Wer oder was ist eigentlich "African Impact"?

Die Organisation "African Impact" hat als eine von wenigen Volunteer-Organisationen ihren Sitz vor Ort in Südafrika. Sie arbeitet mit Volunteer-Partner-Organisationen weltweit zusammen - so wie mit Travelworks, die Organisation in Deutschland, über die ich dieses Projekt schließlich gefunden habe.


Als Ziel hat sich African Impact die soziale und ökologische Entwicklung der Regionen/Länder Afrikas gesetzt und möchte dieses über nachhaltig gestaltete Volunteer-Projekte erreichen.

Die Volunteers werden eingesetzt in den Bereichen Forschung und Erhaltung der Umwelt, der Natur dieses außergewöhnlichen, faszinierenden, mit lebensfrohen Menschen bewohnten Kontinents.

 

Es gibt verschiedene Projekte von African Impact in verschiedenen Ländern Afrikas. Neben Südafrika in Zambia, Kenya, Tanzania, Zimbabwe und Namibia. Nicht nur Wildlife Research und Conservation steht auf dem Programm, man kann an Schulen mitarbeiten, in Kranken- und Waisenhäusern, in Naturschutzgebieten die einheimische Bevölkerung für ihre Umwelt und ihr Tun sensibilisieren uvm.

Grundsätzlich gilt für African Impact, dass die Projekte und deren Umsetzung nicht von außen aufgestülpt werden. Dies ist ja leider noch in den meisten Fällen von Entwicklungshilfe der Fall. Nicht nur, dass diese Entwicklungshilfe in vielen Fällen wortwörtlich in der heißen Sonne Afrikas verdunstet aufgrund von Intransparenz, Korruption, Ineffizienz, fehlender Demokratie - die Entwicklungshilfe von uns "Industrienationen" hemmt und lähmt die Kräfte Afrikas zur Selbsthilfe. Es ist ganz wichtig, dass die Menschen vor Ort mitgenommen werden, diese tatkräftig Mitwirken und durch Eigeninitiative eines Jeden Entwicklung ermöglicht wird.

Wir können - ich kann - das Problem der Korruption und des Amtsmißbrauchs nicht lösen, das können die Völker Afrikas nur selbst. Aber wir können die Afrikaner hierin bestmöglich unterstützen. Afrika kann für sich selbst sorgen und wir können mithelfen, eine wichtige Basis für eine wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Entwicklung und Zukunft dieses schönen Kontinents zu schaffen: eine schulische Grundbildung. Damit die Menschen in die Lage versetzt werden können, ihre eigene Zukunft zu gestalten.


African Impact fragt die Menschen, bindet sie mit ein, lässt sie am Projekt direkt teilhaben, mit dem Ziel, dass das, was angedacht, umgesetzt werden soll auch aus deren Blickwinkel betrachtet wird - Seitenwechsel -, hierüber Akzeptanz und somit Anwendung findet.

 

Wiederholt wurde African Impact (international) für seine Arbeit ausgezeichnet:

 

- Global Youth Travel Awards 2014 (World Youth Student & Youth Travel Confederation

- GoAbroad Innovation Awards 2014 und 2013 (GoAbroad)

- Imvelo Responsible Tourism Awards 2009, 2010, 2011, 2012 & 2014 (Lilizela Imvelo)

- World Travel Awards 2008-2014 (world travel awards)

- British Youth Travel Awards 2011(British Educational Travel Association)

- Achiever Awards – Best Training Programme: Tourism 2012 (BHP Billiton)

 

 

Der Beitrag, den jeder Volunteer zahlen muss, fließt zu 70% direkt in das Projekt (24% geht ins Marketing, 6% Gewinn), um hierüber u.a. Schulmaterial, Setzlinge, Betriebsmittel, Tierfutter uvm zu erwerben bzw. fließt dies in das Gehalt des Teams, welches 24 Stunden rund um die Uhr für uns zur Verfügung steht.

 

Mit dem Gewinn wiederum unterstützt African Impact andere Partner und Organisationen wie z.B. The Happy Africa Foundation bzw. wird dieser reinvestiert in die örtlichen communities und in neue Projekte.

 

Das Buch "Weder arm noch ohnmächtig" von Axelle Kabou aus Kamerun habe ich dabei - auch wenn ich die Zeit dies zu lesen hier vor Ort in der Ulwazi-Lodge aktuell wohl nicht finden werde - ich bin gespannt, ihren Blick und ihre Gedanken zu den 'schwarzen Eliten und weißen Helfern', für welche sie heftig angegriffen wurde und sich sogar in Frankreich verstecken musste, zu erfahren.


Afrika ist anders.

 

Hier ist nicht ein gerader Strich zwischen zwei Punkten der kürzeste Weg.

 

Geduld. Pole pole.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Margret Bongart (Sonntag, 14 Dezember 2014 08:20)

    Moin Anja, hört sich spannend und gut an und ich freue mich, dass Du bisher weder in die Nahrungskette eingegangen bist, noch Platz für irgendeine Krankheit geben musstest. Ich halte Dich für ganz schön mutig.
    Ich wünsche Dir einen schönen 3. Advent aus dem kalten und nebligen Sawasch und denk an Dich.

  • #2

    Anja (Dienstag, 30 Dezember 2014 16:08)

    Liebe Margret,
    für die großen Tiere bin ich nicht interessant genug, die kleinen dagegen haben einen Narren an mir gefressen :-(. Aber alles ist gut.
    Liebe Grüße nach Sawasch!
    Anja